(skl) „Ganz klein angefangen“ habe die Benefizaktion des LIONS CLUB Landshut-Wittelsbach, sagte Hauptorganisatorin Daniela Rech am Montag bei einer Pressekonferenz im Alten Plenarsaal im Rathaus. Mittlerweile aber ist der Benefiz-Publikumslauf „Landshut läuft“ laut Rech der „größte Lauf in Niederbayern“. Eben ein „RiesenLauf-Event“, wie es Oberbürgermeister Alexander Putz ausdrückte, der bei der heurigen, 17. Austragung erneut die Schirmherrschaft übernimmt. Am Sonntag, 27. April, findet diese statt, wie gewohnt mit Start und Ziel in der Altstadt.
Alle Startgelder und Netto-Einnahmen fließen in nachhaltige soziale Projekte in Stadt und Region, die der LIONS CLUB regelmäßig unterstützt. Insgesamt 23 sind es, darunter das „Modell Landshut“ der Volkshochschule Landshut, „Harl.e.kin Nachsorge“ der Lebenshilfe oder auch den Verein „MitArbeiten“, der unter anderem das Café am Isartürl betreibt, so Past-Präsidentin Sandra Straßberger. Einen wesentlichen Beitrag, dass „Landshut läuft“ in der heutigen Form ausgetragen werden kann, leisten laut Daniela Rech weit mehr als 100 Sponsoren. Sie erwähnte in diesem Zusammenhang BMW, deren Anfrage, ob man „Landshut läuft“ sponsern könne, vor etwa 15 Jahren „quasi der Adelsschlag“ für den Benefizlauf gewesen sei. Auch die Dräxlmaier Group, bereits mehrmals Sieger des von der Mediengruppe Attenkofer gestifteten Teamcups für die größte Laufmannschaft, und neu LaVita als Hauptsponsor seien wichtige Unterstützer. Der ETSV 09 übernimmt in bewährter Manier die Organisation des Kinderlaufs. Und der Leo Club Landshut, die Jugendorganisation des LIONS CLUB, packt ebenfalls tatkräftig mit an.
Schon 2900 Anmeldungen
Bereits zu diesem Zeitpunkt sind mit etwa 2900 Anmeldungen 30 Prozent mehr als vergangenes Jahr eingegangen, sagte Club-Sekretär Niki Strauß. Weshalb der LIONS CLUB sicher davon ausgehe, dass der bisherige Teilnehmerrekord von rund 3750 im vergangenen Jahr in diesem Jahr erneut übertroffen wird.
Was nicht zuletzt daran liegt, dass mit sechs Strecken Läufer fast jeden Alters und jedes Leistungsniveaus mitmachen können. Angeboten werden wie gehabt der Bambini- (über 600 Meter) und der Kinderlauf (1200 Meter) für die Jüngsten und Jüngeren; der Walking-Parcours und der Fünf-Kilometer-Lauf mit exakt 4,8 Kilometern sowie der Zehn-Kilometer-Lauf mit genau 10,3 Kilometern Länge. Die „Königsdisziplin“ bleibt der Halbmarathon, der aufgrund einer vor allem wegen der Brückenbaustelle Konrad-Adenauer-Straße geänderten Streckenführung allerdings nur 20,6 statt sonst 21,2 Kilometer lang ist. Statt zum Isarspitz geht es diesmal durch die Isarauen bis zum Speedwaystadion und zurück.
Neu in diesem Jahr ist, dass die Läufer wieder Laufshirts mit „Landshut läuft“-Motivdruck bestellen können. Jeder Teilnehmer erhält eine Medaille mit speziellem Motiv, dieses Jahr Burg Trausnitz und St. Martin.
Nicht unerwähnt lassen wollten die Veranstalter bei der Pressekonferenz das gemeinsam mit dem Ordnungsamt erarbeitete Sicherheitskonzept. Immerhin, so erläuterte Past-Präsident Uwe Schubart, rechne man mit mehr als 4000 Läufern und ebenso vielen Zuschauern. Obwohl es keinerlei konkrete Hinweise auf mögliche Gefährdungspotenziale gebe, soll deren Sicherheit bestmöglich gewährleistet sein.
■ Information: Eine Anmeldung zu „Landshut läuft“ ist online unter www.landshut-laeuft.de möglich.