(red) In der Coronapandemie war es der Lebenshilfe ein besonderes Anliegen, während der gesamten Ferienzeit in allen ihren Kinder- und Jugendeinrichtungen eine bedarfsgerechte und verlässliche Betreuung anzubieten. Darüber hinaus wurde wie jedes Jahr in den letzten beiden Ferienwochen das integrative Ferienbetreuungsangebot in der Pestalozzischule durchgeführt, das diesen Sommer von 61 Schulkindern mit und ohne Behinderung besucht wurde.
Situationsbedingt gestaltete sich das Angebot im Vergleich zu den Vorjahren anders. Hygienemaßnahmen, Abstandsregeln und spezielle Gruppengrößen mussten eingehalten werden. Anstelle von Besuchen von Polizei, Feuerwehr und Hundestaffel wurden Outdooraktivitäten wie eine Schnitzeljagd, Ausflüge zum Abenteuerspielplatz und in den Tierpark organisiert. Den Höhepunkt zum Abschluss des Programms bildete wie in den vergangenen Jahren eine Zauberclown-Show mit Monique Sonnenschein.
Besonders erfreulich war in dieser schwierigen Zeit die erneute finanzielle Unterstützung durch den LIONS CLUB Landshut-Wittelsbach. Präsidentin Astrid Eisenschink-Rampf überbrachte im Rahmen der Abschlussfeier der Ferienfreizeit eine großzügige Spende in Höhe von 6000 Euro.
6000 Euro für Kinder- und Jugendeinrichtungen
Diese beinhaltet die jährliche Zuwendung an die Harlekin-Nachsorge, die als Kooperationsprojekt der Interdisziplinären Frühförderstelle der Lebenshilfe Landshut mit dem Kinderkrankenhaus St. Marien früh- und risikogeborene Kinder und deren Eltern beim Übergang von der Klinik in das familiäre Zuhause unterstützt. Das interdisziplinäre Team der Harlekin-Nachsorge hatte selbst während des Shutdowns mittels Telefongesprächen und Videoberatungen den regelmäßigen Kontakt zu den betroffenen Familien aufrechterhalten.
Josef Deimer, Vorsitzender der Lebenshilfe Landshut, und Geschäftsführerin Hannelore Omari bedankten sich beim LIONS CLUB Landshut-Wittelsbach für die treue Verbundenheit.